05.03.2009

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Rollen

Rollen und Schnur
Die Rollen sollten entsprechend der Ruten gewĂ€hlt werden. Zum Grundfischen robuste StationĂ€rrollen der GrĂ¶ĂŸe 40 – 60 mit möglichst hoher Übersetzung, um HĂ€ngergefahr beim Einholen zu minimieren. Eine Frontbremse ist aufgrund der besseren Leistung der Bremse vorzuziehen.
FĂŒr die anderen Angelarten reichen leichtere Rollen der GrĂ¶ĂŸen 20-30 mit Heck- oder Frontbremse.
Die Schnur sollte nicht zu schwach sein und beim Grundfischen auf Aal oder Butt/Dorsch und beim Heringsfischen mind. 0,30 bzw. 0,35mm stark sein (öfters nach SchĂ€den kontrollieren). Bei den anderen Angelarten reichen SchnĂŒre von 0,20 bis 0,28mm.

Geflochtene SchnĂŒre haben aufgrund ihrer fehlenden Dehnung Vorteile beim Grundfischen auf Distanz. Der Anhieb sitzt besser und auch die Bißerkennung ist erheblich deutlicher. Bei stĂ€rkeren Seitenwind kann es aber Probleme mit großen Schnurbögen geben. Auch kann eine schwimmende geflochtene Schnur leicht AngriffsflĂ€che von vorbeifahrenden Sportbooten bieten (einige Angler haben hier schon mĂ€chtige Drills mit Motorbooten gehabt)
Sicherlich hat jeder Angler seine Favouriten bei der Schnurauswahl. In den letzten Jahren hat bei den monofilen SchnĂŒren die Waku Stroft GTM sowie die gelbe Stroft Fluor viele AnhĂ€nger gefunden.
Bei den geflochtenen SchnĂŒren war Berkleys Fireline bisher erste Wahl. ZukĂŒnftig wird mit der runden TitaNit von DEGA jedoch eine gute Alternative in den Markt (und auf die Spulen) kommen.

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